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Wahl von Stahl

Die Auswahl des Stahls ist ein wichtiger Faktor für das endgültige Resultat,
und wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite!

Die Dicke des Zinküberzugs hängt in großem Maß von dem Siliziumgehalt des verwendeten Stahls ab. Dies wirkt sich hauptsächlich auf die Stärke des Überzugs aus. Deshalb ist es wichtig, dass Sie als Kunde den Gehalt kennen, damit Ihre Anforderungen erfüllt werden können.

Für einen Überzug, der den Anforderungen der DIN EN ISO 1461 entspricht, kann man beispielsweise unberuhigten oder mit Aluminium beruhigten Stahl verwenden.

Siliziumberuhigter Stahl mit einem Siliziumgehalt von 0,15 bis 0,25 % kann ebenfalls für die Feuerverzinkung verwendet werden. Die Dicke des Zinküberzugs ist dann jedoch größer als die DIN EN ISO 1461 vorschreibt.

Wenn Sie einen dickeren Überzug benötigen, als der Standard vorschreibt, sollten Sie einen Stahltyp mit höherem Siliziumgehalt wählen und dies mit DOT vereinbaren. Anderenfalls führen wir die Behandlung gemäß den geltenden Standards aus.

In der nachstehenden Tabelle sind Beispiele zum Zusammenhang zwischen Über-zugsdicke, Materialstärke und Siliziumgehalt angeführt:
 

 Siliziumgehalt 0,15-0,21% 0,22-0,28% 0,29-0,35%
 Materialstärke Min. dicke
(dünnster
Bereich)
Min. dicke
(im Mittel)
 
Min. dicke
(dünnster
Bereich)
Min.dicke
(im Mittel)
 
Min. dicke
(dünnster
Bereich)
Min. dicke
(im Mittel)
 
 Stahl > 6 mm 100 115 145 165 190 215
 Stahl ≤ 3- ≤6 mm 85 95 100 120 115 140

 Stahl ≤1- <3 mm

60 70 70 95    


Für eine glänzende Oberfläche sollte unberuhigter oder mit Aluminium beruhigter Stahl verwendet werden.

Wenn der optische Eindruck der feuerverzinkten Oberfläche entscheidend ist, z. B. bei architektonischen Konstruktionen, sollte das Material bei kaltgewalztem Stahl folgende Anforderungen erfüllen:

Si+2,5P<0,04 Gewichtsprozent.

Bei warmgewalztem Stahl ist der Siliziumgehalt kritischer, während der Phosphorgehalt von geringerer Bedeutung ist. Es sollten folgende Anforderungen an das Material gestellt werden:

Si<0,02 und Si+2,5P<0,09 Gewichtsprozent.

Automatenstahl ist normalerweise ungeeignet für die Feuerverzinkung. Der Schwefelgehalt von mehr als 0,18 Gewichtsprozent bewirkt, dass der Stahl bei der Säurebehandlung stark ätzt und dass die Eisen-Zinkreaktion so heftig ausfällt, dass der Stahl zerstört wird.
 

 







 

Jütland: +45 96 280 280
Fünen: +45 96 280 380
Seeland: +45 96 280 480